Beide Teile sollen voneinander wissen. Als vorläufiges Ziel kann erreicht werden, dass eine ganz einfache Liste von Partner-Regionen erstellt und auf Webseiten gepflegt wird, die den jeweils ärmsten Regionen in der Welt die jeweils reichsten zuordnen. So wissen die Begüterten, wo genau ihre Hilfe wirklich am allerdringendsten gebraucht wird, sie also am effizientesten investieren können. Gleichzeitig wissen die Einwohner der armen Region, denen die Kinder Hungers wegsterben, wo am ehesten Partner zu finden sind, die über Mittel verfügen, mit denen ihre Not dauerhaft abgestellt werden kann.
Von einer solchen Partnerliste können mehrere günstige Wirkungen erwartet werden:
- Die Begüterten verfügen über die verbindliche Information, wo genau ihre Hilfe am nötigsten gebraucht wird.
- Die Armen bekommen die Information, wo genau die Mittel vorhanden sind, die ihnen am ehesten helfen können.
- Die Begüterten sind damit nicht mehr dem Gefühl ausgesetzt, ein Fass ohne Boden vorzufinden, also für alle Armen der Welt gleichzeitig verantwortlich zu sein.
- Den Bedürftigen kann schon mit bescheidenen Mitteln sehr geholfen werden, während gleichzeitig den Begüterten der Aufwand erträglich bleibt.
- Medienvertreter können in den Partnerregionen verfolgen, wie praktisch vorgegangen wird und welchen Effekt die Kampagne hat.
- Die jeweilige Partnerschaft kann sich nicht in Aktionen wie dem Überweisen von Geld erschöpfen, sondern die Einwohner beider Regionen werden sich miteinander bekannt machen, voneinander lernen, gemeinsam vor Ort besprechen, welche Art von Hilfe möglich und gewünscht ist.