Was lange währt …

5. September 2009

Neuerdings scheint es eine Ankündigung zu geben, dass Google für sein Projekt 10^100 die Auswertung noch im September 2009 fortsetzt.

Ergänzung am 23.9.2009: Auch dafür wäre nun nur noch eine Woche Zeit; die Ungeduldigen haben angefangen, sich zu sammeln: http://project10tothe100now.blogspot.com/

Hunger im Film

23. Februar 2009

José Padilha zu seinem Film „Garapa“; Interview in Cicero – über die Kinder in brasilianischen Slums:

 

Weil sie nichts anderes kennen, sie haben kein Selbstmitleid, so funktioniert das Leben, der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Aber das Grauen existiert natürlich trotzdem. Hunger hat so viele unabsehbare Folgen: Wer nicht isst, wird zum Beispiel oft depressiv. Aber es gibt kein Prozac, keine Antidepressiva. Und dann fangen die Leute an zu trinken. Man sagt dann: Die Leute sind selbst schuld, sie besaufen sich ja ständig. Aber sie saufen, weil sie mit Alkohol ihre Depressionen ertränken. Sie haben keine Kleidung, keine Medizin, keine Ahnung: Den Unterschied zwischen Medizin und einem Schmerzmittel zum Beispiel kennen sie nicht. Sie wissen nicht, wie man die Geburtenrate kontrolliert. Aber das Problem ist ihre Umwelt, deshalb können wir es auch ändern.

Schritt für Schritt

12. Januar 2009
Welche Chance auf Erfolg gibt es? Hans Rosling zeigt:
The seemingly impossible is possible.
Das anscheinend Unmögliche ist möglich.
Wer werden die Macher sein? Das sind die jeweils ermittelten dabei-Partnerkommunen:

Was wird zu tun sein? Das sagt Haytham:
Sustainable rural communities

Lebensfähige Kommunen organisieren

Auf globaler Ebene Stagnation

18. Oktober 2008

… stellt Joachim von Braun fest, wenn er die Entwicklung der Hungersnot von 1990 bis heute beschreibt. In den Erläuterungen zum Welt-Hunger-Index steht immer wieder, was jetzt endlich in Angriff genommen werden muss. Nicht dabei steht, wie es funktionieren kann. Hier bringen wir wieder die „Dabei“-Idee an: die reichste Kommune wird für die schwächste zuständig gemacht – unwiderruflich; was sie dann tut, ist ihre Sache, aber: wir alle schauen zu (und: warum sollte sie sich schließlich lumpen lassen?).

Zur Information

17. Oktober 2008

Damals:
Allgemeine Erklärung über die Ausrottung von Hunger und Mangelernährung
Verabschiedet am 16. November 1974 von der gemäß Generalversammlungsresolution 3180 (XXVIII) vom 17. Dezember 1973 einberufenen Welternährungskonferenz; gebilligt von der Generalversammlung mit ihrer Resolution 3348 (XXIX) vom 17. Dezember
1974.

Und heute finden wir auf Youtube solche Videos:

Das gleiche Prinzip

24. Juli 2007

In diesem Artikel wird eine Idee mit ähnlicher Struktur verfolgt.

Nämlich die beiden Pole „Bedürftigkeit“ und „Vorhandensein“ zusammenzubringen, indem 30000 Lehrer die Aufgabe erhalten, sich „als eine Art großer Bruder“ um je ein gesellschaftlich benachteiligtes Kind zu kümmern.

Zuordnungsversuch

6. Juli 2007

zuordnung

Oben sehen wir eine direkte Zuordnung der zehn ärmsten Länder zu den sieben reichsten Ländern schematisch entsprechend den Einwohnerzahlen.

Nächste Fragen

6. Juli 2007

Ziel ist, die Unterteilungen nach und nach feiner zu machen, so dass schließlich die Administrationen gegenseitig voneinander wissen, dass die Einwohner jeder Region etwas über die Einwohner der Partnerregion wissen, dass die Norweger in ihren Zeitungen und anderen Medien über ihre Partnerregion in Niger informiert werden und dass genauso die Einwohner der entsprechenden Regionen in Niger in ihren Medien über ihre Norwegischen Partnerregionen informiert werden.

Dazu werden Fachleute gebraucht, die die Verteilung der Pro-Kopf-Einkommen in den entsprechenden Partnerregionen kennen und dann auf dieser Basis mit den entsprechenden Partner-Fachleuten des anderen Landes die zweckmäßigste Zuordnung vereinbaren.

Das Vorgehen

6. Juli 2007

Die UN führt ein Verzeichnis der Pro-Kopf-Einkommen aller Mitgliedsländer. Dort finden wir als reichstes Land Norwegen und als ämste Länder Niger und Sierra Leone. Gemeinsam mit Norwegen würde Island als zweitreichstes Land Partner von Niger werden, und dazu noch die begütertsten Regionen Australiens. Ziel ist, bei den regionalen Zuordnungen die Bevölkerungszahlen gleichgewichtig zu berücksichtigen. So werden weitere Regionen Australiens dann zu Partnern von Sierra Leone und von Regionen in Mali als drittärmstem Land.

Hinweise auf treffendere Zuordnungen sind jederzeit willkommen, und als Feinarbeiten müssen danach die einzelnen Regionen weiter verfeinert gegenseitig zugeordnet werden, so dass die jeweilige Bevölkerung und die Administrationen wissen, wer genau der Partner ist.

Die Idee

6. Juli 2007

Beide Teile sollen voneinander wissen. Als vorläufiges Ziel kann erreicht werden, dass eine ganz einfache Liste von Partner-Regionen erstellt und auf Webseiten gepflegt wird, die den jeweils ärmsten Regionen in der Welt die jeweils reichsten zuordnen. So wissen die Begüterten, wo genau ihre Hilfe wirklich am allerdringendsten gebraucht wird, sie also am effizientesten investieren können. Gleichzeitig wissen die Einwohner der armen Region, denen die Kinder Hungers wegsterben, wo am ehesten Partner zu finden sind, die über Mittel verfügen, mit denen ihre Not dauerhaft abgestellt werden kann.

Von einer solchen Partnerliste können mehrere günstige Wirkungen erwartet werden:

  • Die Begüterten verfügen über die verbindliche Information, wo genau ihre Hilfe am nötigsten gebraucht wird.
  • Die Armen bekommen die Information, wo genau die Mittel vorhanden sind, die ihnen am ehesten helfen können.
  • Die Begüterten sind damit nicht mehr dem Gefühl ausgesetzt, ein Fass ohne Boden vorzufinden, also für alle Armen der Welt gleichzeitig verantwortlich zu sein.
  • Den Bedürftigen kann schon mit bescheidenen Mitteln sehr geholfen werden, während gleichzeitig den Begüterten der Aufwand erträglich bleibt.
  • Medienvertreter können in den Partnerregionen verfolgen, wie praktisch vorgegangen wird und welchen Effekt die Kampagne hat.
  • Die jeweilige Partnerschaft kann sich nicht in Aktionen wie dem Überweisen von Geld erschöpfen, sondern die Einwohner beider Regionen werden sich miteinander bekannt machen, voneinander lernen, gemeinsam vor Ort besprechen, welche Art von Hilfe möglich und gewünscht ist.

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